Egal ob Lego Duplo oder Mega Bloks, beide haben in ihrem Sortiment eine große Auswahl verschiedener Themensets, Figuren und vieles mehr. Und ganz sicher steht uns davon in den nächsten Jahren das ein oder andere ins Haus. Ich gebe zu, ich gehöre zu den Eltern, die sich freuen, wenn ihre Kinder endlich alt genug für Lego und Co. sind, weil sie einfach selbst Spaß daran haben. Meinem Mann geht es da auch nicht anders. 😀

Doch ich bin froh, dass unsere Kleine für den Start ein Set einfacher Steine bekommen hat. Leider No-Name, sodass wir nicht weiter darauf aufbauen können, doch darum soll es jetzt gar nicht weiter gehen.

Als wir unserer Tochter das erste Mal die Steine anboten, waren sie zuerst wenig interessant für sie. Viel spannender war es, wenn wir ihr etwa eine kleine „Garage“ für ihr Holzauto gebaut hatten, zu beobachten, wie es darunter verschwand.

Spielphase 1: Destruktion

Dann folgte eine Phase, in der sie unheimlich viel Spaß daran hatte, die Bausteine wieder auseinander zu nehmen. Oft artete das in einen Wettstreit aus. Mama oder Papa haben Steine zusammen gebaut und sie hat sie wieder auseinander genommen. Diese Phasen gibt es auch heute noch, doch sie wechseln sich nun zum Glück mit den „Bau-Phasen“ ab.

Spielphase 2: Vertikales Bauen

In den ersten Bauphasen wurden zunächst die einfachen Steine ausschließlich aufeinander gestapelt. In „Babyjahre“ von R.H. Largo wird das „Vertikales Bauen“ genannt. Das klappt mittlerweile so gut, dass sie auf eine von uns gebaute Fläche nicht mehr nur nach oben baut, sondern versucht die Steine auf freie Flächen anzuordnen. Darüber hinaus steckt sie die Steine mittlerweile frei zusammen und benötigt nicht zwingend etwas zum drauf stecken.

Manchmal albert sie aber auch einfach gern ein bisschen rum. Dann setzt sie mir die einfachen Steine auf die Finger und versucht sie anzustoßen, damit sie sich drehen. Oder juchzt, wenn ich dann damit herum klappere.

So langweilig ich dieses eher überschaubare Set einfacher Steine manchmal finde, in diesen Momenten merke ich, dass es doch für den Einstieg unserer Kleinen genau das richtige war. Dass sie so ganz ohne Ablenkung von irgendwelchen Sonderbauteilen wie etwa vorgefertigten Fenstern sich einfach auf das bauen konzentrieren und ihrer Fantasie freien Lauf lassen kann. Und manchmal muss man sich einfach selbst mal ein wenig frei machen und schauen, was man da vielleicht außer „Bauwerken“ noch so schaffen kann. Gestern wurde es bei uns dieses kleine Entchen:

Und wann kommt die nächste Phase?

Laut Largo („Babyjahre“) folgen das horizontale Bauen (ab ca. 21 Monaten) und diagonale Bauen (ab ca. 24 Monaten) erst etwas später. Dennoch wird unsere Kleine wohl bald von ihrer Cousine einiges an Bausteinen und auch einen kleinen Spieltisch übernehmen. Und ich gebe zu, ich freue mich auch schon selbst ein bisschen drauf.

Mit einer Eisenbahn warten wir aber tatsächlich bis zum 2. Geburtstag. 🙂

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