Singen hat mir schon immer Spaß gemacht, auch wenn ich nie zu den besten zählte. Entsprechend freute ich mich bereits in der Schwangerschaft, bald mit unserem Nachwuchs zusammen singen zu können.

Die kleine Motte kam auf die Welt und wenn ich sie in den ersten Wochen durch due Nacht trug, sanf uch ihr vor. Meist Rolf Zuckowski Lieder aus meiner Kindheit. Mein Mann summte in der Regel für sie, begann später jedoch auch zu singen.

Singen mit Baby – unsere Lieblingslieder

Als wir dann begannen, Krabbelgruppen zu besuchen, lernten wir neue Lieder. Begrüßungslieder, das Lied vom Krokodil oder auch vom kleinen Frosch, der die Zunge heraussteckt, statt zu quaken. Mit 6 Monaten bekam sie zu Weihnachten ein Xylophone. Natürluch viel zu früh, doch nun begann ich, die klassischen Kinderlieder zu singen und einzelne davon auf dem Xylophone oder meiner alten Triola zu begleiten. „Der Kuckuck und der Esel“ konnte ich da bald fließend spielen.

Gerade das Lied vom kleinen Frosch erfreute bereits früh das Gemüt der kleinen Motte und egal ob auf der Wickelunterlage oder im Kinderwagen, sie streckte dann fleißig mit die Zunge heraus. Die Bewegungen vom Krokodillied kamen erst wesentlich später, werden aktuell aber fleißig mitgemacht.

Mit dem Krippenstart brachte die Motte auch das Lied von der kleinen Hexe mit nach Hause. Nicht singend, doch sie ahmte die Bewegungen nach und mein Mann konnte sich glücklicher Weise aus der Eingewöhnungszeit noch an den Text erinnern. Dank YouTube konnte ich es dann auch sehr schnell lernen. Und immer wieder, wenn sie Lust auf das Lied hat, zeigt sie bis heute auf den großen Staubwedel, den sie als Besen nutzen darf. Dann singen wir zusammen und auch Mama und Papa müssen Hexe spielen. Wir sangen und singen vom Hände waschen und das „Lied über mich„, gerade das Schütteln der Hände zum „Trocknen“, brachte unsere Kleine lange Zeit zum juchzen. Aktuell sind diese beiden nicht mehr ganz so gefragt.

Zu Weihnachten haben wir dann Kling Glöckchen und Oh Tannenbaum gesungen, zufällig die gleichen Lieder, die sie auch in der Krippe geübt hatten. Auch diese forderte sie akiv ein. Entweder nahm sie die Klingelbällchen der Katzen oder sie begann mit „Oh Baum“ und hob die Ärmchen über den Kopf.

Unter der Dusche singen wir aktuell immer wieder für ihre Quietschetierchen: Ein Frosch, ein Krokodil und drei Entchen.

Singen und die Sprachentwicklung

Heute ist die kleine Motte 18 Monate alt und das Singen macht ihr sichtlich Spaß. Doch nicht nur das, sie versucht mit zu singen und schafft jeden Tag mehr Worte mit zu singen. Man kann richtig beobachten, wie sich das gemeinsame Singen positiv auf ihre Sprachentwicklung auswirkt.

Singen kann den Spaß an der Sprache bei kleinen Kindern wecken. Sie lernen durch das Singen die Sprachmelodie ihrer Muttersprache kennen und due Wiederholungen helfen dabei, sich die neuen Wörter einzuprägen.

Speziell Spiel- und Bewegungslieder sind hierbei von besonderer Bedeutung. Denn die motorische Entwicklung der Hände ist mit unserer Sprachentwicklung verbunden. Deswegen sind auch Kinderreime und Fingerspiele sehr förderlich für die Sprachentwicklung.

Inspiration zum Singen mit euren Kleinen

Ich werde hier im Blog auch Stück für Stück einfache Noten (als Buchstaben) für Xylophone oder andere einfache Instrumente posten. Sodass ihr auch dann mit euren Kindern musizieren könnt, wenn ihr bisher kein Instrument spielen konntet.

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Diese Lieder liebt unser Kind mit 18 Monaten
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Ein Gedanke zu „Diese Lieder liebt unser Kind mit 18 Monaten

  • 10. Januar 2018 um 9:00
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    Unser hört total gerne OMM von Bibi und Tina und Nur nach Hause, die Hertha Hymne …sehr zu meinem Leidwesen. Aber er hört Gott sei Dank auch die guten alten Kinderlieder, über die Elefanten, die zwischen den Bäumen durch müssen und die Vogelhochzeit.

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