Die Osterzeit lädt zum Basteln ein und ich fand, wir – die kleine Motte und ich – könnten mal einen Versuch wagen, etwas für die Familie zu basteln, dass sie dann verschenken könnte. Und so stürzte ich mich vor knapp zwei Wochen an einem schönen Wochenende ins Abenteuer „Basteln mit Kleinkind“. Die Motte ist nun schon 20 Monate alt und ihre Geduld lässt natürlich noch zu wünschen üben. Trotzdem gelang es mir, sie ca. eine Stunde beschäftigt zu halten.

1. Vorbereitung

Ich bereitete mir zunächst eine Eierschablone aus Karton vor, mit deren Hilfe ich dann verschiedene Papiereier gleicher Größe vorbereiten konnte. Anschließend sammelte ich alle möglichen Mal- und Bastelsachen auf unserem Esstisch und besorgte noch ein Ärmellätzchen. Die Papiereier selbst hatte ich nicht direkt mit vorbereitet, damit die Motte sich die Farbe selbst aussuchen konnte.

Im ersten Schritt hatte ich geplant, mit Buntstiften die Eier zu bemalen, entschied mich dann jedoch kurzer Hand für Wassermalfarben. Der Umgang mit Pinsel und Farbe ist für die Kleine immer wieder ein großer Spaß. (Und für mich ein Wettlauf gegen vollgeschmierte Kleidung. 😉 )

Falls ihr selbst basteln wollt, kann ich folgende Materialien empfehlen:

  • Karton für eine Schablone
  • Buntes Papier in den Farben eurer Wahl
  • Wasserfarb-Kasten und mind. zwei (alte) Pinsel
  • Wasserbecher
  • Schmierpapier als Unterlage
  • Ärmellätzchen als Schutz
  • Deko-Material (z.B. Motivstanzer und beidseitigiges Klebeband oder Klebstift ODER Aufkleber, Federn o.ä.)

2. Farbe über Farbe

Dann war es endlich so weit, und die Kleine durfte loslegen. Ich bereitete ihr den Pinsel vor und sie patschte fröhlich mit dem Pinsel übers Papier.

Es dauerte jedoch nicht lange, und es zeigte sich das typische Verhalten von Kleinkindern, die langsam entdecken, dass sie auch alleine etwas bewirken können. „ALLEINE!“, forderte sie ein und versuchte auch allein die Farbe aufzunehmen. Mit ein bisschen Vorbereitung von Mama gelang ihr das mit entsprechender Begeisterung. 😉

Dabei war es besonders praktisch, zwei Pinsel zur Hand zur haben. So konnten wir uns abwechseln, wenn sie die Farbe wechseln wollte. Natürlich landete nicht alle Farbe allein auf dem jeweiligen Osterei. Ein abwischbarer Tisch oder eben Schmierpapier sind wirklich viel Wert bei so einer Aktion.

Es dauerte nicht lang, bis sie entdeckte, dass man sich auch die Hände bemalen und dann mit der Hand aufs Papier klatschen könnte. Leider hatte ich in meiner Vorbereitung den feuchten Lappen vergessen. Zu dem würde ich dringend raten. 😉

3. Zusätzliche Dekoration

Die bemalten Eier wollten wir anschließend noch bekleben. Da ich keine Aufkleber zur Hand hatte, stanzte ich Schmetterlinge und Blumen aus, die ich dann mit ihr aufkleben wollte. Allerdings würde ich für das nächste Mal beidseitiges Klebeband besorgen. Den Prittstift behielt ich nämlich nicht lange in der Hand, da sie auch hier zeigen wollte, dass sie das alleine kann.

Leider erreichte ich hier sehr bald das Ende ihrer Konzentrationsfähigkeit, sodass ich die letzten Blümchen und Schmetterlinge dann doch alleine aufkleben musste. Aber hey, bis dahin hatte sie wirklich super mitgemacht. Auch mit dem Ergebnis war ich zufrieden, sodass nun genug Ostereier für alle dabei entstanden sind. Die ersten haben wir bereits verschenkt, die nächsten werden dann direkt an Ostern verschenkt.

Unseren gemeinsamen Bastelversuch teile ich gern im Kiddikram. 🙂

 

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