Kaum zu glauben, dass unsere kleine Motte jetzt schon 2 Jahre alt ist. Immer wieder wurde in den letzten Monaten aussortiert, umfunktioniert und und und. Ein guter Zeitpunkt, um einmal darüber nachzudenken, welche Geschenke oder auch Anschaffungen wirklich nützlich waren.

Vielleicht dienen sie dem ein oder anderen von euch als Anregung für Geschenkideen.

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1) Spucktücher

Es klingt vielleicht banal, doch ich habe anfangs wirklich unterschätzt, wie viele Spucktücher man so braucht. Am Anfang natürlich mehr, mittlerweile geht es. Egal ob man mal kurz nach einem Snack den Mund abwischt oder das Baby gerade zahnt und entsprechend viel sabbert, diese Tücher sind einfach super praktisch! Doch selbst heute sind diese Tücher noch täglich im Einsatz. Bei Wutanfällen wird noch immer viel gesabbert und im Auto habe ich immer gleich mehrere verstaut, da unsere Motte leider nicht ganz reisefest ist und gerade auf längeren Strecken durchaus spuckt. Wir haben ca. 12 – 15 Spucktücher – und manchmal sind tatsächlich alle in der Wäsche.

Die Tücher gibt es sowohl in pragmatisch weiß, mit Mustern oder anderweitig hübschen Aufdrucken. Als Geschenk darf es dabei natürlich auch gern etwas ausgefalleneres sein.

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2) Breirezepte und Thermolöffel

Eine Freundin schenkte uns zur Geburt ein GU-Set zum Kochen für Babys. Darin enthalten war ein Buch mit Rezepten und 6 Löffel, welche bei zu starker Temperatur ihre Farbe veränderten. Die Rezepte brauchen wir mittlerweile nicht mehr, da die Motte ganz normal mit uns zusammen isst, doch die Löffel sind bis heute noch im Einsatz und machen sich super. Im Gegensatz zu den Babydream-Löffeln, die wir auch haben, sind diese etwas tiefer und erleichtern damit das Löffeln. So rutschen Apfelmus / Kartoffelbrei / … nicht so schnell vom Löffel.

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3) Lederschühchen

Von meinen Arbeitskollegen bekamen wir zur Geburt der Motte unter anderem ein paar braune Lederschühchen von inch blue mit einem Fuchs drauf. Mit ca. einem halben Jahr kamen sie zum Einsatz. Zunächst nur, um dafür zu sorgen, dass die Kleine beim Krabbeln nicht ständig ihre Socken auszieht. Bis über ihren ersten Geburtstag hinaus konnte sie die tragen und wir haben seitdem immer wieder Lederschühchen – dann von Dotty Fish – für sie gekauft und nutzen sie als Hausschuhe. Da unsere Wohnung sehr Fußkalt ist, ist es uns wichtig, dass sie nicht barfuß läuft. Auch in der KiTa hat sie diese Lederschühchen. Das Leder und auch die Sohle ist sehr weich, sodass ein gewisses barfuß-Gefühl erhalten bleibt. (Im Gegensatz zu Hausschuhen mit einer festen Sohle.)

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4) Sonnensegel für den Kinderwagen

Ein Sonnensegel für den Kinderwagen gehörte nicht zu den Dingen, die ich anfangs auf der Liste hatte. „Das kann man doch auch mit einem Tuch machen!“, war unser pragmatischer Ansatz. Doch ganz ehrlich? So wirklich gut klappte das nicht. Entweder rutschte es herunter oder es fehlte ein Luftzug und wurde dann doch zu warm. Schließlich schenkte uns meine Schwiegermutter ein Sonnensegel. Das ließ sich sehr gut nutzen, so lange die Kleine noch im Kinderwagen lag und man konnte es danke Gummibändern und Klemmen sehr einfach befestigen.
Für die „Karre“ – also bei sitzender Haltung – konnten wir es nicht mehr verwenden, weil es entweder zu klein war oder bei vorwärts gerichteter Fahrweise nicht mehr anzubringen war. Trotzdem ein sehr praktisches Geschenk für das erste Jahr.

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5) Kleidung

Man hört es immer von allen Seiten, doch so richtig klar wird einem das erst, wenn man selbst ein Kind hat: Gerade im ersten Jahr wachsen die Kleinen noch so schnell aus ihren Sachen raus, dass man gefühlt ständig am sortieren ist. Egal ob Bodys, T-Shirts, Hosen, Schlafanzüge, Strumpfhosen, Socken … ständig braucht man Nachschub. Wir haben große Mengen an Sachen gebraucht aus der Familie bekommen (z.B. von meiner Nichte) und auf Babybasaren geschnorchelt.

Doch sehr viele Sachen bekam und bekommt die Motte von ihren Großeltern und Urgroßeltern neu gekauft. Ich habe immer darauf geachtet, dass wir zumindest Unterwäsche eher gebraucht gekauft haben, doch schlussendlich freut man sich, wenn es auch ein paar schöne, ausgefallene und noch nicht so ausgewaschene Stücke gibt. 😉

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Über den T-Shirt-Designer könnt ihr eure Shirts dabei auch personalisieren. Wenn ihr einen besonderen Motivwunsch (z.B. Lieblingstier o.ä.) habt, meldet euch einfach mit etwas Vorlauf bei mir und ich gestalte ein neues Motiv. Bitte beachtet, dass ich hierbei keine lizensierten Figuren (Disney, Marvel etc.) kopiere, da diese urheberrechtlich geschützt sind.

6) Pipi Halstücher

Eigentlich eine Unterkategorie von „Kleidung“ und doch gesondert erwähnenswert. Für Kinder gibt es oft Halstücher in unterschiedlichen Farben, Mustern und auch Verarbeitungen. Im Sommer sind dünnere Stoffe gut, im Herbst oder Frühling kann ein dickeres Halstuch den Schal etwas heraus zögern. Wozu sind die überhaupt gut?

Punkt eins: Bei weiten Kragen kann ein Halstuch helfen, die Haut ein wenig zu bedecken, damit man nicht so schnell friert.

Punkt zwei: Gerade beim Zahnen ist der Speichelfluss der Kinder so extrem, dass sie ständig sabbern. Wir haben festgestellt, dass die etwas dickeren Halstücher von Pipi genau für diesen Falls wirklich super sind. Denn sie haben eine wirklich gute Saugkraft.
Persönlicher Punkt drei: Da sich unser Kind auf Autofahren durchaus mal erbricht, ziehe ich meist ein Pipi Halstuch an, weil das ganz gut was aufsaugen kann, wenn ich mit den Spucktüchern mal nicht schnell genug war. Das erspart ggf. ein komplettes Umziehen.

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7) Gefrierform für große „Eiswürfel“ und Gläser

Bereits zur Stillzeit war für uns klar, dass wir den Brei gern selber Kochen wollten. Um das im Alltag sinnvoll einbetten zu können, müsste am Wochenende vorgekocht werden. Als sie schon etwas älter war und auch gröbere Malzeiten okay waren, konnte man so auch gut kombinieren und etwa eine große Portion Nudeln mit Bolognese kochen und ein Teil davon pürieren. Während wir Obstbrei in Gläsern einweckten, die uns mein Bruder geschenkt hatte, froren wir die Mittagsbreie ein. Hierfür kauften wir uns zwei passende Gefrierformen. Pro Portion hatten wir ca. 80g Brei. Wenn wir neue Sorten kochten, konnte man die gefrorenen Brei-Eiswürfel auch gut in einen Gefrierbeutel packen, um somit ein wenig Abwechslung zu erhalten.

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8) Waschbare wasserdichte Betteinlagen

Als unsere Nachsorgehebamme das erste Mal bei uns vorbei schaute und unter anderem auch das Beistellbettchen inspizierte, meinte sie zu uns: „Hier würde ich aber mal eine Einlage reinlegen, oder wollen sie ständig die Matratze ändern.“ Sie riet uns zu waschbaren Betteinlagen aus dem Rossmann, die man auch gut in zwei Hälften schneiden kann. Die haben wir dann sowohl im Kinderwagen, als auch im Kinderbett platziert. In der Tat uns das mehrfach davor bewahrt, dass doch etwas auf die Matratze durchgeht.

Die große Betteinlage haben wir auch mal für „Pekip zu Hause“ genutzt. Also Baby ausgezogen und windelfrei draufgelegt und bespaßt. Da konnten wir dann live sehen: Jawoll, die halten dicht. Aktuell brauchen wir sie nicht so sehr, doch ich denke, wenn die Motte irgendwann so weit ist, dass sie regelmäßig aufs Töpfchen geht und wir auch die Nacht ohne Windel probieren wollen, werden die Einlagen wieder zum Einsatz kommen. , dass wir Windeln weg können, werden sie wieder zum Einsatz kommen.

9) Buch: Babyjahre

Gerade beim ersten Kind ist man vielleicht noch etwas unsicher. Man beobachtet die Entwicklung des eigenen Kindes und fragt sich „Was macht es da?“ „Warum macht es das?“ und manchmal ist man auch einfach neugierig und will wissen, was vielleicht als nächstes kommt. Das Buch Babyjahre hatte uns die Hebamme im Geburtsvorbereitungskurs empfohlen und ich habe zeitweise wirklich viel reingeschaut. Dort ist eingeteilt in verschiedene Kategorien wie „Essen und Trinken“, „Schlafverhalten“, „Beziehungsverhalten“, „Spielverhalten“, „Sprachentwicklung“ und „Motorische Entwicklung“ die Entwicklung von Kindern beschrieben. Wobei hier bewusst darauf verzichtet wird, irgendwelche festen Termine zu nennen. Stattdessen gibt es oft Verteilungskurven, die einem zeigen, wie viele Kinder durchschnittlich wann z.B. das erste Wort sagen oder Zeiträume in denen sich gewöhnlich bestimmte Spielweisen herausbilden oder ein Griff gelernt wird.

Mittlerweile sind wir zu dritt ein eingespieltes Team und ich schaue nicht mehr so oft nach. Insgesamt hat mich das Buch jedoch oft beruhigt und war sicher eine bessere Wahl, als im Internet alles zu lesen, was einem so über den Weg läuft.

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10) Pucktücher

Im Krankenhaus hatte es mit dem pucken so schön geklappt und mein Mann hat sich die Technik extra zeigen lassen. Da habe ich uns ein 4er Set hübscher Pucktücher bestellt. Leider wollte das mit dem pucken sehr schnell überhaupt nicht mehr klappen. Eines der Tücher habe ich mittlerweile verschenkt, die anderen wurden zum Abhängen am Kinderwagen genutzt, bis wir das Sonnensegen hatten, oder sie dienen heute als Decke für Kuscheltiere und Puppen.

Wenn es jemand mag, kann man hier sicher schöne Tücher finden, doch ins Grüne hinein würde ich keine Pucktücher verschenken.

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